Tipps zur Cologne Music Week!

Frühstyle Schaufenster-Konzert mit: Hufschlag & Braun

Eine Stadt. Ein Festival. Frühstyle liefert einen Leitfaden, der durch die sechstägige Cologne Music Week führt. Auch mit der vierten Ausgabe des saisoneröffneden Festivals, zeigen die Veranstalter in über 15 Locations ihr feines Gespür für Talentförderung und Booking. Wir wünschen Euch eine schöne Cologne Music Week. Und passt auf Euch auf!

Montag: Am Eröffnungs-Tag führt kein Weg am Konzert von Periscope vorbei. Die Kölner Indie-Band, die schon lange mehr als nur das ist, präsentiert sich im Restaurant des Stadtgartens in neuem Licht. Die klassische Indie-Struktur wird hier gebrochen, um Klang- und Dramaturgie-Experimente zu wagen. Dass Pop dabei nicht auf der Strecke bleiben muss, das wird  Sound Of Cologne Pt. 1 allemal zeigen.

Periscope – Speedboat

Dienstag: Sie gelten als die “Söhne des Kölner Minimal”.  Das Kölner Nachleben geht noch weiter und bemüht Gui Boratto-Vergleiche und ähnliches. Carlos Hufschlag und Patrick Braun, dürften diese Schubladen allemals schmeicheln. Im Fokus stehen die Dorfjungs, das Kollektiv um Hufschlag&Braun, das vom Pausenhof schnurstracks ins Kölner Nachleben gewandert  ist. Das Frühstyle Schaufensterkonzert bietet die Gelegenheit dem Duo aus der Nähe auf die Finger zu schauen. Die anschließende Aftershowparty findet in der Bar Zum Scheuen Reh mit Franca Rehm und dem Frühstyle-New Talent Phillip Jondo statt.

Hufschlag&Braun – Train To Cologne

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Mittwoch: Die falsche Entscheidung gibt es am Mittwoch der Cologne Music Week nicht. Ob der dritte Teil der Sound Of Cologne-Reihe mit The Von Duesz im Restaurant des Stadtgartens, oder dem Visual Music-Abend in der Bar Zum Scheuen Reh. Kulturell wie musikalisch erreicht die Cologne Music Week hier eines seiner Highlights. Im Scheuen Reh präsentiert a-musik The Allophons (live), Frank Dommert, Wan Tan B und Barack Podolski. Unterstützung in Form von Plakat- und Raumgestaltung kommt von Visual Music Studenten des Instituts Fuer Musik Und Medien der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.

The Allohons – Live bei a-musik

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Donnerstag: Zu den absoluten Newcomern, gehört das aus Essen stammende Quartett Eisbär. Seit gerade mal einem Jahr arbeiten die noch nicht einmal 20-Jährigen an ihrem Meth-Rock beeinflussten Indie. Bereits einem Monat nach der Bandgründung haben Eisbär mit “So genau” einen kleinen Hit abgefeuert, und sind souverän die erste Hürde einer jungen Band gegangen. Ein Bandcontest. Ihr Konzert im Stadtgarten werden Eisbär sich sicher ebenso erfolgreich hinter sich bringen.

Eisbär – So Genau

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Freitag: Im Frühstyle-Interview mit dem Kölner DJ Denis Stockhausen (Kompakt), wurde eines ganz besonders deutlich: Köln wird an diesem Kollektiv in naher Zukunft nicht vorbei kommen. Der bislang erfolgreichste Export: Huschlag&Braun. Der Freitag-Abend im Scheuen Reh ist ganz den Dorfjungs überlassen. Konzerte von jungen Bands und Produzenten wie Hall & Rauch –  bereits auf dem Week-End-Festival konnte sich diese Kölner Band mit seinem Kraut-Sound etablieren – Simonius – ein Düsseldorfer Beat-Bastler  - und Viva Erotica – ein experimentelles Musikprojekt der Dorfjungs-Gründer, mit abschließenden DJ-Sets von mit unteranderem Carlos Hufschlag und Patrick Braun.

Simonius – Alive

Samstag: Auch bei der  “The Köln Show” der Total Confusion steht Talentförderung ganz oben. Neben dem Erfolgs-Duo Coma präsentiert Marius Lauber – seinerseits Drummer bei Beat!Beat!Beat! – sein unlängst gestartetes  Solo-Projekt Roosevelt. Sound Of Cologne Pt. 6 hingegen fährt die Entdeckung der vergangenen c/o pop auf: Stabil Elite, die mit “Gold” die offizielle Hymne des Festivals veröffentlichten, leiten den Abschluss der Cologne Music Week ein. Alle weiteren Partys und Konzerte findet ihr auf der offiziellen Homepage der Cologne Music Week sowie der Klubkomm live.

Roosevelt – Sea

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Cologne Music Week – Spektakel zum Saisonauftakt

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Das vierte Jahr in Folge präsentiert sich die Cologne Music Week im Dürrefeld des Eventkalenders, um abermals musikhungrige Besucher mit Odeuvre-Bookings und Local-Newcomern zu stillen. Vom 16. bis zum 21. Januar wird bei der traditionell sechstägigen Tocher-Veranstaltung der c/o pop, die zeitgleich mit den PASSAGEN – Interior Design Week und der imm- Internationale Möbelmesse stattfindet, ein fulminanter Saisonauftakt gefeiert.

Über sechs Tage erstreckt sich ein musikalisch versiertes Programm und verteilt sich auf zahlreiche Veranstaltungsorte. Ausgangspunkt ist, wie auch schon zur c/o pop im vergangenen Jahr, der Kölner Stadtgarten mit seinem Konzertsaal, dem umfunktionierten Restaurant, sowie dem intimen Studio 672. Das zur Showbühne umgewandelte Restaurant präsentiert jeden Abend lokale und regionale Nachwuchsbands wie unter anderem The Von Duesz – das Bielefelder Trio das mit analoger Instrumentation und Krautrock-Anleihen Club-Musik transkribiert. Ein besonderes Highlight wird hier das Abschlusskonzert von Stabil Elite sein, die mit „Gold“ die offizielle Hymne des vergangenen c/o pop-Festivals geschrieben haben.

Neben den vielen Szene-Orten wie der Bar Zum Scheuen Reh oder dem benachbarten Club Gewölbe, gehören auch untypischen Venues wie die St. Apostlen Basilika oder die Franta Galerie, in der Frühstyle ein Schaufensterkonzert mit den neuen Ziehsöhnen des Kölner Minimal Hufschlag&Braun veranstalten. Mit den Augen nach Rechts und Links aber auch im gewohnten Club-Umfeld. Hier überzeugt das wohlausgesuchte Booking von Techno-Größen und Jung-Kollektiven wie den Dorfjungs um Hufschlag&Braun. Für Techno-Spektakel werden im Gewölbe die Auftritte von Robag Wruhme und den Gebrüder Teichmann gehören, die den Jahrespoll der einschlägigen Musikpresse mit ihren im vergangenen Jahr erschienen Alben aufmischten.

Publikumsmagnet sind dabei nicht nur die vielen kostenfreien Veranstaltungen. Die Cologne Music Week wir auch in diesem Jahr einen vielversprechenden Vorgeschmack auf die Event-Saison geben, die schon jetzt ihre ganze Magie entfalten möchte. Nicht nur der Teufel steckt bekanntlich im Detail, sondern hier vor allen Dingen die Liebe der Veranstalter.

Zur Total Confusion mit Coma und Roosevelt im Stadtgarten, verlosen wir 2×2 Plätze auf der Gästeliste. Alle Informationen zum Gewinnspiel findet ihr auf unser Facebook-Seite.

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Fünf Fragen an die Kölner DJs: Phillip Jondo

Foto JONDO 1

Nächste Woche steigt die Cologne Music Week. Eines der absoluten Highlights wird das Schaufenster Konzert von Hufschlag & Braun und der anschließenden ausschweifenden Party im Scheuen Reh sein. Mit dabei unser neuestes Frühstyle New Talent Phillip Jondo. Philip hat sich, obwohl erst ein Jahr in Köln, bereits bei vielen Kölnern als talentierter DJ, Barkeeper und Tänzer hervorgetan. Im Reh wird er das Warm Up für Franca übernehmen. Hier seine Antworten auf unseren Fragebogen an die Kölner DJs:

Wie bist du nach Köln gekommen?

Am 31 Dezember 2010 sprich acht tage bevor ich 19 wurde bin ich hergezogen. Warum?  a) Weil Ich die Bonner Vorstadt satt war & b) Ich wollte unbedingt noch mit 18 ausziehen, so ein wenig “ich-nehme-mein-leben-jetzt-selber-in-die-hand-mäßig”.

Gab es einen speziellen Abend an dem du Köln endgültig in dein Herz geschlossen hast?

Es gab keinen speziellen Abend aber ich kann sagen, die Menschen in Löln waren immer sehr offen und herzlich. Man wird hier mit offenen Armen empfangen und das Menschen so umgänglich sind, kenne ich aus keiner anderen Stadt. Das mag ich nach wie vor sehr gerne hier.

Was sind deine Highlights und was ist dein Geheimtipp im Kölner Nachtleben?

Highlights sind für mich wenn DJs es schaffen, das Publikum auf eine Reise zu schicken, eine eigene Atmosphäre schaffen mit dem was sie spielen und wenn man merkt das er/sie/es sich Gedanken dabei gemacht hat oder im Moment macht und nicht Hits oder dramatische Breaks dominieren, die hoffentlich jeden schicken. Einen Geheimtipp gibt es meines Erachtens nicht, sowas ergibt sich. Da spielen soviele Faktoren mit, wenn der abend richtig toll werden soll wie z.B. Laune, Menschen und natürlich die Musik. wenn es um Musik geht, war die Total Confusion immer meine Nr.1! Ansonsten haut mich immer wieder das Booking der Cologne Sessions vom Hocker und/oder auch die Polar kommenden samstag find ich mehr als spannend.

Welche Location würdest du für Frühstyle empfehlen?

Empfehlen würde ich persönlich eine altkölsche Kneipe, mit Dartscheibe und alter Dame/Herren hinter dem Tresen aber ich schätze das ist einfacher gesagt als getan.

Was kann man an dem Abend im Scheuen Reh für einen Sound erwarten?

Ich versuche immer möglichst zeitlose Platten zu kaufen, aber den eigenen Sound zu umschreiben finde ich sehr schwierig und möchte ich jedenfalls nicht selbst machen. Auf jeden fall brauche ich eigentlich immer so eine gewisse Tiefe oder Soul innerhalb der Tracks. Vocals, dreckige Grooves und je nachdem wann und wo man spielt mag ich es auch, wenn es mal sehr ruff/raw ist und ordentlich kracht.

Phillip Jondo Mix: Micro Midnight Session by BLONDO

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Tipps zum Wochenende!

PULSTAR & POLAR w/ Portable aka Bodycode *LIVE*, Tama Sumo, Murat Tepeli

Eine Stadt. Ein Wochenende. Frühstyle liefert einen Leitfaden, der durch ein frisches Köln im Jahr 2012 führt. So vielversprechend dieses Jahr beginnt, möchte wir doch meinen, dass 2012 mindestens so gut wird wie 2010. Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende. Und passt auf Euch auf!

Freitag: Ein guter Freund aus dem Frühstyle-Umfeld und langer Weggefährte ist Herr Schmitz. Unerbittlich schreibt er sich eines ganz besonders auf die Fahne: “deepness and romantic”. Am 13. Januar veranstaltet er erneut sein Traumschiff im Coco Schmitz. Zu Gast ist Scott Cameron aka Helmut Lawrence, der auch durch das Live-Projekt Cameron & Klingbiel im Kölner Raum einen Namen hat. Geschissen wird also auf teuer Bookings und auf Schirmchendrinks. Naja, auf die vielleicht nicht.

Samstag: Gemütliche Räumlichkeiten, derbe Bar und ausgesuchtes Vinyl. Das alles spricht für die Tausenbar. Die regelmäßige Partyreihe Spielraum hat sich da fein eingenistet. Dieses Mal mit dem wunderbaren Denis Stockhausen von Kompakt. Auf der Pulstar im Club Bahnhof Ehrenfeld fällt einer der ersten großen Namen im diesjährigen Köln-Booking. Portable aka Bodycode gastiert mit einem Live-Set im Schlepptau von Tama Sumo, Murat Tepeli und so weiter. Ein Abend mit ganz viel Berlin-Style, Ostgut und Panorama Bar.

Die Vorzeichen im wiedereröffneten Gewölbe standen bereits seit dem ersten Abend mit Popnoname  ganz hervorragend. Und auch die ersten Bookings im neuen Jahr versprechen ein ausschweifend legendäres Jahr. Denn niemand geringeres als Ewan Pearson gastiert dieses Wochenende im Gewölbe. Der Wahlberliner ist bei Kompakt gesingt und eine lebende Remix- und Produzenten-Legende. Depeche Mode, Pet Shop Boys und Moby sind nur wenige Namen, die der Prozent auf dem Schreibtisch hatte.

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Heimdisco mit: Andi Teichmann!

Andi Teichmann - Endscapes Mix

Die Gebrüder Teichmann sind eine Institution. Seit 20 Jahren prägen die gebürtigen Regensburger deutschen Techno, und tragen diesen zusammen mit dem Goethe-Institut in die ganze Welt. Seit 2009 kuratieren die Teichmann Brüder das interkulturelle Musikprojekt BLNRB – eine Neologismus, zusammengesetzt aus ihrer Wahlheimat Berlin und Nairobi. Sie leiten Workshops in Dhaka und Kabul, und spielen auf der ganzen Welt. Zuletzt ist ihr zweites Album “They Made Us Do It” auf ihrem eigenen Label Festplatten erschienen. Am 20. Januar spielen Gebrüder Teichmann im Kölner Gewölbe. Im kürzlich erschienenden Soundcloud-Mix von Andi Teichmann, zeigen die Techno-Beauftragten ihre experimentelle Seite.

Andi Teichmann – Endscapes Mix

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