
Mitch, zur Hälfte Deutscher und zur Hälfte Brasilianer wurde in Hamburg geboren. Während er zwischen zwei Kulturen aufwuchs wurde er schon früh zu einem offenen und passionierten Musikliebhaber. Nach einigen Jahren Weltreise und Modeldasein begann er sein Interesse für alle Arten von Musik zu intensivieren, indem er sich Platten kaufte und Anfang 2007 mit dem Auflegen anfing. Inzwischen betreibt er diverse Projekte wie “Mueller & Mitch” oder seine monatlichen Parties im Studio672. Er bewies Mut und gründete in Zeiten der Krise mit “Ki Records” ein Label für Housemusik. Seine Spürnase zeigte sich spätestens mit dem Signing von Good Guy Mikesh, die mit “Spare” einen Clubhit gelandet haben, der auch in Indiekreisen für Aufsehen gesorgt hat.
Wie bist du nach Köln gekommen?
Das war vor 6 Jahren. Nach einer Party im Hamburger “Planeten und Blumen” Club habe ich mit 2 Freunden meine sieben Sachen in einen Transporter gepackt und dem Elternhaus den Rücken gekehrt – um mein neues Zuhause in Ehrenfeld zu finden.
Gab es einen speziellen Abend an dem du Köln endgültig in dein Herz geschlossen hast?
Ich habe viele Menschen, die in Köln leben in mein Herz geschlossen, aber die Stadt Köln werde ich wohl nie in mein Herz schließen.
Was sind deine Highlights und was ist dein Geheimtipp im Kölner Nachtleben?
Im Kölner Nachtleben bewegt sich gerade sehr viel. Hier passiert etwas, und das spürt man. Insofern ist Köln an sich ein Highlight. Geheimtipss wären nicht mehr geheim, wenn ich sie hier preisgeben würde.
Mit was lockt man DJs aus Berlin nach Köln?
Mit Geld oder Charme.
Welche Location würdest du für Frühstyle empfehlen?
“Em Höttche beim Aggi” in der Körnerstraße. Aber viel wichtiger als die ausgefallenen Locations finde ich, dass die etablierten DJ’s weiterhin für sie eher ungewöhnlichen Sound auflegen. Viele der bekannten Namen haben mich endgültig überzeugt, als ich merkte, dass auch ihre Non-Electronic-Sets geschmackssicher sind.
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