Auf ein Kölsch mit: Erlend & Eirik – den Kings of Convenience

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Ein halbes Jahrzent mussten die Fans auf neues Material von den Kings Of Convenience warten. “Declaration Of Dependence” heißt das jetzt erschienene dritte Album des Singer/Songwriter-Duos aus der schönen Stadt Bergen im königlichen Norwegen. Für viele sind die Kings Of Convenience der Inbegriff für poetische Songs. Frühstyler.de hat Erlend Øye und Eirik Bøe nach dem Trick gefragt wie man das macht, möglichst sinnlich zu klingen. Eirik hat da eine kleine Erklärung:

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I once came accross that saying an explanation of what makes a poem work. Michael Skopek “Truthfulness” – I read this in a book somewhere and my brother told me about: ‘OK, that what you should aim for when you write songs. It should be Michael Skopek Truthfulness. You should say something which is absolutely true about something that is very very very small because that’s the only way you can be poetic about.

Ich bin mal über eine Erklärung gestolpert was ein Gedicht braucht. Michael Skopek – Truthfulness, ich habe das irgendwo in einem Buch gelesen und mein Bruder meinte: ‘Also, das ist wonach Du streben solltest, wenn Du einen Song schreibst. Das sollte sein wie Michael Skopek’s Truthfulness. Du solltest etwas sagen, was absolut der WAhrheit entspricht über etwas das sehr sehr sehr klein ist, das ist die einzige Chance poetisch zu sein.

Kings of Convenience

OK, soweit der erste Trick. Der zweite ist Zeit. Warum das gemeinsame Schreiben in diesem Genre besonders zeitintensiv ist, beschriebt Erlend so:

One of us plays a new idea for the other and the other says: ‘It’s not a good idea!’. Half a year later the person plays the song one more time to the other person and the person says: ‘Yeah, well you know it has it’s good parts’ and the two years later we have agreed that it is a good song and we record it.

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Einer von uns spielt dem anderen eine neue Idee für einen neuen Song vor und der andere sagt: ‘Das ist keine gute Idee’ Ein halbes Jahr später spielt der eine den Song nochmal vor und der andere sagt: ‘ Na, okay er hat seine Momente’ und zwei Jahre später haben wir beide beschlossen das es ein guter Song ist und wir nehmen ihn auf.

Trick 3: Die Themen. Singer/Songwriter ahben oft das Problem, dass man entweder besonders persönliche Geschichten oder etwas politisches von Ihnen erwartet. Politische Songs gibt’s einige auf dem neuen Album – übrigens zum ersten mal – bei den persönlichen dreht sich bei den Skandinaviern viel um die Seefahrt im allgemeinen und Boote im besonderen, so Eirik:

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Without beeing conscious of it, we never…we write a matter for it’s always about ships or boats or oceans and I have no explaination why we always tend to end up with using this matter for. But ‘My Ship Isn’t Pretty’ is a very good example of this tendency within the band.

Kings of Convenience

Ohne das eigentlich zu beabsichtigen sind ein häufiger Grund zum schreiben für uns: Schiffe, Boote oder Ozeane. Ich habe da auch keine Erklärung warum wir gerade darüber so oft schreiben, aber der Song “My Ship Isn’t Pretty” ist ein ziemlich gutes Beispiel für diese Tendenz in der Band.

Schiffe, Liebe und Politik sind die zentralen Themen der neuen Platte und das Beste ist: Wenn man als Zuhörer nicht auf die Texte hört, könnte sich “Declaration Of Dependence” auch einfach um die eigenen persönlichen Erinnerungen des letzten Sommers drehen.


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